Lloyd Caffee – für Kaffee-Genuss auf höchstem Niveau!

Caffee. Liebe. Leben. Und Leidenschaft. Für unsere Kaffeespezialitäten geben wir alles! Viel Liebe zum Produkt, langjährige Erfahrung und ein gutes Maß an Leidenschaft für den echten Kaffeegenuss. Deshalb suchen wir immer das Optimum und arbeiten mit vollem Einsatz für die beste Qualität. Dafür wählen wir den besten Rohkaffee aus bevorzugten Anbaugebieten, fachkundig geerntet und gereift in traditionellen Familienplantagen, schließlich in Bremen geröstet mit unserem speziellen Lloyd-Röstverfahren, in kleinen Mengen und mit ganz viel Zeit. Das schmeckt jeder Kaffeegenießer!

Wir sind der Überzeugung: Kaffee ist etwas Besonderes. Ein echtes Genussmittel, das es Wert sein sollte, etwas mehr zu kosten.

Seit Jahrzehnten bewährt

Unterschiedliche Herkunftsgebiete, Erntejahr, Reifezeiten und molekulare Strukturen verlangen unterschiedliche Röstprozesse. Wir von Lloyd Caffee sorgen mit unserer Röstung für plantagentypisches Aroma in garantierter Qualität. Alle Lloyd Kaffeespezialitäten, also auch alle Espressi, werden immer sortenrein geröstet.

Schonend, weil nicht zu heiß und nicht zu schnell

Bei rund 200 Grad wird jeweils ein Sack (60 bis 70 Kilogramm) der noch grünen Kaffeebohnen einer Sorte etwa zwanzig Minuten geröstet. Dabei geben die Bohnen fast alle Reizstoffe und unwillkommenen Säuren ab und verlieren an Feuchtigkeit. Von einem Kilo Rohkaffee bleiben nur etwa 800 Gramm zurück. Wenn das geübte Auge des Röstmeisters sie für würdig befinden, fallen die inzwischen sattbraunen Bohnen auf ein großes Sieb, um auszukühlen. Hier werden sie von einem Kaltluftstrom gekühlt, um den Röstprozess zu stoppen.

Das macht den Unterschied

Ganz anders bei der industriellen Röstung, wo die Schock-Turboröstung eventuell nur 70 Sekunden dauert und der so genannte Einbrandverlust durch die Kühlung mit Wasser auf zwei bis drei Prozent begrenzt ist (die Bohnen saugen sich dabei mit Wasser voll). Auch Gerbsäuren und Reizstoffe bauen sich in der kurzen Zeit nur unvollständig ab und beeinträchtigen später die Bekömmlichkeit.

Handgeröstet für milden Kaffeegenuss

Kaffee beinhaltet "gute Säuren", die das Aroma tragen und ihn als lebendig erleben lassen und "unangenehme Säuren", die von minderwertigen Kaffeebohnen stammen, die außerdem zu kurz geröstet wurden. Durch die handwerkliche, sehr langsame Lloyd Röstung werden die edlen Rohkaffees schonend und gleichmäßig geröstet. Alle unangenehmen Säuren und Bitterstoffe werden durch dieses traditionelle Röstverfahren herausgeröstet. Deshalb sind alle Lloyd Caffees bekömmlich, unabhängig von ihrem Geschmacksprofil. 

Je weniger Kaffeesäuren, um so größer der Genuss 

Genießern empfehlen wir in jedem Fall einen säurearmen, handwerklich gerösteten Qualitätskaffee. Denn auch ein kräftiger Kaffee enthält wenig Säuren, wenn er schonend geröstet wurde. Deshalb garantieren wir: Keiner der Lloyd Kaffees schmeckt sauer oder bitter. 

Kleiner Abriss über die Geschichte des Kaffees

Kaffee hat den Weg von seinem Ursprung im Südwesten Äthiopiens über Arabien Mitte des 17. Jahrhunderts nach Europa gefunden. Das erste Kaffeehaus auf unserem Kontinent wurde 1645 auf dem Markusplatz in Venedig eröffnet, sogar Papst Clemens VIII. hat den „heidnischen Teufelstrank“ gekostet und ihm seinen Segen erteilt. In Deutschland zählte Bremen 1673 zu den Vorreitern und war den Hamburgern mit der Eröffnung des ersten Kaffeehauses um vier Jahre voraus, Berlin folgte erst knapp 50 Jahre danach. Die Holländer sorgten in ihren Kolonien für eine Weiterverbreitung der Pflanzen nach Ceylon und Java sowie später nach Surinam. Franzosen und Portugiesen trugen das ihre dazu bei und verschifften die sensiblen Pflanzen auch nach Lateinamerika, sodass mit steigendem Angebot die gute Tasse Kaffee auch in breitere Gesellschaftsschichten vordrang. Allerdings war Kaffee immer ein besonderes, weil teures Genussmittel. Und noch immer ist Kaffee das Lieblingsgetränk der Deutschen, rund 150 Liter oder 3.000 Tassen genießt jeder im Durchschnitt pro Jahr.

Botanische Gattung Coffea

Die Kaffeepflanze, botanisch Coffea, glänzt mit ihren sattgrünen Blättern und feinen, weißen Blüten am bis zu vier Meter hohen Strauch. Nach Befruchtung bilden sich nach sechs bis neun Monaten rote Kaffeekirschen aus. In jeder Kirsche stecken zwei Samen – die Kaffeebohnen. Damit die Pflanzen gut gedeihen, benötigen sie ein ausgeglichenes Klima, mit nicht zu hohen Temperaturen aber auch ohne Frost, der Wasserbedarf ist groß, gegen zu große Hitze werden in naturnahen Plantagen Schattenbäume gepflanzt. Das Kaffee-Wohlfühl-Klima findet sich in Höhe des Wendekreises, wo auch die Hauptexporteure zu finden sind: Brasilien und Vietnam sind Spitzenreiter. 

Zwei Hauptsorten: Arabica und Robusta

Weltweit werden hauptsächlich zwei Sorten der Coffea angebaut: die edle C. Arabica mit ihrem feinen Aroma und einem relativ niedrigen Koffeingehalt (im Schnitt 1,4 Prozent) macht 60 Prozent der Ernten aus. Sie gedeiht am besten in höheren Lagen zwischen 600 und 1.200 Metern ü.NN. Die würzigere C. Robusta, die einen Mengenanteil von etwa 36 Prozent erreicht, wächst zwischen 300 und 800 Metern ü.NN, reift schneller und kann somit günstiger vertrieben werden. Ihr Koffeingehalt liegt bei 2,0 bis 4,5 Prozent. Bei beiden Kaffeesorten gibt es Qualitätsunterschiede: Arabicabohnen müssen nicht und  Robustasorten können sehr wohl auch hervorragende gebrühte Kaffees ergeben. Zwei unserer fünf  Lloyd Espressi werden aus einer Mischung von Arabica und Robusta-Sorten komponiert, damit der kurz Gebrühte kräftig und vollmundig schmeckt.

Qualität durch Handernte

Der Rohkaffee für die Lloyd Kaffeespezialitäten kommt aus kleinflächigen, traditionellen  Familienplantagen, wo die Arbeiterinnen und Arbeiter nur die reifen Kaffeekirschen ernten, was sich in der Qualität des Kaffees bemerkbar macht. Die Ernte dauert bis zu zehn oder 12 Wochen, da sich Bohnen unterschiedlicher Reifegrade an der Pflanze befinden. Zum Reifen nach der Ernte gibt es zwei Methoden: Kaffeekirschen trocknen und danach schälen, oder zuerst Bohnen aus dem Fruchtfleisch lösen, in Wasser fermentieren lassen und danach trocknen. Qualitativ hochwertiger ist die zweite Variante, da diese Bohnen milderen Kaffee ergeben.

Mildes Aroma in der Tasse

Unser traditionelles Lloyd-Röstverfahren sorgt für plantagentypisches Aroma und hervorragende Bekömmlichkeit. Bei rund 200 Grad wird der Rohkaffee in kleinen Mengen in etwa 20 Minuten geröstet. In dieser Zeit werden die unwillkommenen Säuren und Reizstoffe abgebaut – das macht unseren Kaffee so mild. Mehr über die Lloyd Röstung und ihre Vorteile erfahren Sie hier. Und wie Sie Ihren Kaffee am besten zubereiten verraten wir hier.

Noch ein Wort zum Preis

Pro Stunde werden im Schnitt 25 Kilogramm Kaffeekirschen geerntet. Für 100 Kilogramm braucht ein Arbeiter demnach vier Stunden. Daraus gewinnt die Plantage nach dem Trocknen zehn Kilogramm rohe Bohnen, die sich beim Rösten durch Wasserentzug auf acht Kilogramm reduzieren. Das bedeutet zwei Kilogramm Röstkaffee pro Arbeitsstunde eines Pflückers „netto“. Wir bezahlen für unseren Rohkaffee von kleinen Familienplantagen einen fairen Preis, der deutlich über den Weltmarktpreisen liegt. Dadurch profitieren die Menschen tatsächlich, bleiben unabhängig und sparen die Kosten für Zertifizierung und Lizenzgebühren von Trans-Fair-Organisationen.  Das ist für uns die beste Variante des fairen Handels.

Übrigens: Zu den Nettokosten für den Rohkaffee werden auf jedes Kilo 2,19 Euro Kaffeesteuer geschlagen und anschließend noch die Mehrwertsteuer.

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Lloyd Caffee Vegesack | Reeder-Bischoff-Straße 22 | 28757 Bremen | Tel.: 0421 2444 111 | info@lloyd-caffee-vegesack.de | Inh. Frauke Klatte